Einladung zur Vereinssitzung am Freitag, den 19. Juni 2020

Am Freitag, den 19. Juni 2020, findet um 19:00 Uhr im „Gasthaus Kater Alex“ (Kaiser-Friedrich-Str. 29, 10585 Berlin-Charlottenburg) unser nächster Vereinsabend statt (Verkehrsverbindung: U-Bahnstation Bismarckstraße – Linien U2, U7, Bus 109).
Bitte entscheidet selber, wie das Risiko für euch einzuschätzen ist.

Auch diesmal darf unser gemeinsames Treffen noch nicht den Charakter einer offiziellen Vereinssitzung haben. Deshalb werden wir uns auch diesmal nur gemütlich zusammen setzen. Der Bericht von Herrn Bleicher ebenso wie der von Herrn Haake werden leider weiter verschoben.

Es ist wie verhext und der Irrsinn nimmt kein Ende. Leider können wir noch immer keine Darbietungen mit bildgebenden Verfahren durchführen, so dass der Vortrag von Gerd Bleicher also noch einmal vertagt werden muss auf die Septembersitzung. Am kommenden Vereinsabend möchte ich euch mit einem kleinen Bericht über die im letzten Oktober stattgefundene Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ aufmuntern. Über weitere Veranstaltungen können vor Ort abgestimmt werden.
Ich freue mich auf euch! Bleibt wacker!
Herzlichst Angelika

100 Jahre AZ-Geschichte

Die Geschichte der alten AZ 1920-35

1920
5. August 1920 Gründung der Austauschzentrale der Exotenliebhaber und – Züchter als lose Vereinigung
Aufruf und Mitteilungen in der „Gefiederte Welt“, keine Beiträge, aber ein Aufnahme-Geld für Unkosten; rein zweckgebundene Tausch- oder Kaufvermittlung

1. Krabbe Umfrage vor Aufruf 01.07.1920 (PDF-Dokument)

2 Aufruf zur Gründung der AZ-Krabbe 2-9-1920 Exotenliebhaberei nach dem Kriege (PDF-Dokument)

3 AZ-Krabbe Gründungsmitteilung 21-10-1920 (PDF-Dokument)

1921
erstes AZ-Jahrbuch

1922
„AZ-Jahrbuch“ 48 Seiten stark, elf einschlägige Aufsätze; freiwillige Spenden, teure Rundschreiben ersetzt durch Veröffentlichung in der „Gefiederten Welt“, 17.12.1922 erste Versammlung in Berlin unter Vorsitz von Herrn Aumüller

1923
10,- Mk. Beitrag beschlossen. 48 Seiten Jahrbuch, 11 Beiträge. letzte Phase der Geldentwertung; Futternot; weiterer Tiefstand in den Vogel-Einfuhren

1924
48 Seiten Jahrbuch mit Aufsätze der verschiedensten Autoren; die „Gefiederte Welt “ konnte wieder erscheinen; zweite Versammlung in Berlin unter Vorsitz von Herrn Wagner, der zum Präsidenten gewählt wird.

1925
Auf der Jahresversammlung 1925 wird die Wahl eines offiziellen Vorstandes beschlossen:
AZ-Vorsitzender: Herr Horst Wagner , Bruchmühle,
Schatzmeister: Herr E. Schütze, Eystrup und
Geschäftsführer: Herr A. Krabbe, Anklam und
als Schriftleiter: Herr Troschütz, Hannover.
Der Vogelbestand der Mitglieder wird erstmals auch nach den Zuchtrichtungen statistisch erfaßt

In England wird die Budgerigar Society (BS) gegründet

Im Herbst 1925 machte der Kanarienzüchter Karl Reich Hans Duncker mit Consul Carl Cremer bekannt. Duncker und Cremer begannen eine intensive fruchtbare Zusammenarbeit, die in den folgenden Jahren 1926/27 wegweisend wurde für die künftige Entwicklung der AZ

1926
Das Jahre 1926 leitet die große Wende in der AZ ein:
28.09.1926 JHV in Berlin:
– Horst Wagner tritt aus Gesundheitsgründen zurück,
– Generalconsul Cremer wird zum Präsidenten der AZ gewählt.
– A. Krabbe: Geschäftsführer von AZ und neu gegründetem   DWV
– Stellv. Geschäftsführer: Adolf Voigt
DWV wird auf der JHV in Berlin 28.09.1926 gegründet.
Initiator: Consul CREMER, weitere Gründungsmitglieder waren u. a. A. Krabbe, Dr. H. Duncker, R. Aumüller, A. Mertes und W. Schinke.
– Beschluss, eine Vereinszeitschrift unter dem Namen „Vögel ferner Länder“ herauszugeben, die vierteljährlich unter der Schriftleitung von Dr. Duncker ab 1927 erscheinen soll.
AZ schließt sich dem Reichsverband der Deutschen Vogelliebhaber e. V. Sitz Leipzig an.

1927
große Wendepunkt im AZ-Geschehen.
Generalconsul C. H. Cremer übernahm den Vorsitz.
Das Jahrbuch wird durch die viermal im Jahre erscheinende Vereins-Zeitschrift „Vögel ferner Länder“ abgelöst.
AZ und DWV bekommen eine Satzung:
04.09.1927 JHV in Bremen: Die vom Vorstand als notwendig erachteten und der Versammlung zur Genehmigung vorgelegten Statuten ( d.h. Satzung der AZ und des DWV) wurden in Durschlägen verteilt, verlesen und nach einigen Zusätzen angenommen.

4 Satzung AZ 4.9.1927 (PDF-Dokument)

Wahlmodus des Vorstandes laut neuer Satzung: (erklärt den Vorsitzwechsel der Vorkriegs-AZ)

AZ-Satzung (1927):
§ 5.
Die Mitgliederversammlung, welche möglichst jährlich – in Ausnahmefällen zweijährlich – stattfinden soll, wählt den Vorstand der Vereinigung, welcher aus je einem
Vorsitzenden,
Geschäftsführer,
stellvertretenden Geschäftsführer,
Schatzmeister und
Beisitzer
bestehen soll, auf drei Jahre. Von den Mitgliedern des Vorstandes sollen indessen im erstfolgenden Jahr zwei, im zweitfolgenden Jahre ebenfalls zwei und im drittfolgenden Jahr das fünfte Mitglied ausscheiden. Die Reihenfolge des Ausscheidens wird durch das Los bestimmt. Ausgeschiedene Mitglieder sind wieder wählbar.
Die Funktionen des Vorstandes sind ehrenamtlich; derselbe bleibt solange im Amt, bis die Neu- oder Wiederwahl vollzogen ist.

DWV-Satzung (1927):
§1:
Der Deutsche Wellensittichzüchter Verband (DWV) besteht als Sondervereinigung der Liebhabervereinigung zur Pflege und Zucht fremdländischer Sing- und Ziervögel (AZ). Es können daher nur Mitglieder der Muttergesellschaft Aufnahme in den DWV finden.

§ 2
Für das Verhältnis der Mitglieder untereinander und zum Verbande gelten sinngemäß die Satzungen der Liebhabervereinigung zur Pflege und Zucht fremdländischer Sing- und Zier-vögel (AZ).
§ 3
Der Verband wählt jedes Mal für einen Zeitraum von drei Jahren einen Vorstand, bestehend aus drei Mitgliedern, gemäß der Entscheidung der jeweiligen Mitgliederversammlung unter Beobachtung der für die Muttergesellschaft geltenden Wahlvorschriften

5 Satzung DWV 03.09.1927 (PDF-Dokument)

1928
Jahresversammlung am 8./9. September in Halle
Als Gast war Herr Allen Silver, Vorsitzender der englischen BS, auf Einladung eigens aus England gekommen; er stiftete eine goldene Medaille für die beste Züchtung des Jahres 1929, welche die A.Z. an die Mitglieder zu vergeben hatte. Eine silberne und eine bronzene Medaille wollte der Vorstand ergänzend beschaffen.

Im DWV werden die technischen Voraussetzungen für Stammeszucht und Zuchtplanung vorgestellt und beschlossen: geschlossener Fußring, die Einzelhecke, das Zuchtbuch und die Stammkarte.

Als AZ-Abzeichen: die Reichsverbands-Nadel (Reichsverband der Deutschen Vogelliebhaber e. V., Sitz Leipzig)

1929
AZ-Versammlung in Wien

1930
Beteiligung der AZ bei der Vogelschau der Preußengruppe am 6./7. September in der „ Neuen Welt“ zu Berlin anläßlich der Tagung des Reichsverbandes der Deutschen Vogelliebhaber

Generalconsul Cremer: als Präsident der AZ zurückgetreten, zum Ehrenpräsidenten gewählt.
AZ-Präsident wurde Direktor R. Aumüller (1930-33), Delitzsch; Geschäftsführer die Herren Krabbe und von Zitzewitz

6 10 Jahre AZ Krabbe 1931-2 (PDF-Dokument)

1931
Jahresbeitrag: 10,- zuzüglich 5,- RM DWV-Beitrag

1932
Jahresversammlung 10./11. September in Hannover
Die wichtigsten Beschlüsse:
Die AZ wurde umbenannt in „Verband der Liebhaber fremdländischer Ziervögel“
und fungierte als Dachverband seiner Unterabteilungen:
—„Verein der Exotenliebhaber‘ (AZ) und
— Deutscher Wellensittichzüchter­ Verein (DWV)

1933
ab 1. Januar 1933 zweimonatlich erscheinende Zeitschrift „Vögel ferner Länder“, DWV-Beitrag wurde auf 2,- RM ermäßigt
Die Generalversammlung des „Verbandes der Liebhaber fremdländischer Vögel“ mit seinen Unterabteilungen AZ und DWV fand am 5. November im Bierhaus „Oper“ in Berlin statt

1933-35
Verband der Liebhaber fremdländischer Vögel
Ehrenpräsident: Generalkonsul C.H. Cremer
Verbands-Präsident: A. Krabbe, Anklam
A.Z. („Verein der Exotenliebhaber“)
Vorsitzender: Joh. Jäger, Halle
Geschäftsführer: Adolf Voigt, Jena
D.W.V.
Vorsitzender: W. Schinke, Hordorf
Geschäftsführer: A. Mertes, Mainz

1934 (Rettungsversuche)

Das Jahr begann mit einer Hochflut von Verbands-Neugründungen, Umbenennungen und den dazu gehörigen Aufrufen, die alle den Zweck hatten, eine zentrale Liebhaber- und Züchter-Organisation zu schaffen (Keidel)

7 VfL 1934 BD 3 Kopf (PDF-Dokument)

8 Neue Schriftleitung der VfL 1934 ! (PDF-Dokument)

1935 ( Die Auflösung der AZ)
Keidel (AZN 5/1983):
„Mit einer Neujahrsbotschaft voller Hoffnungen wurde das schicksalsschwere Jahr begonnen, aus der auch die kommenden Sorgen zwischen den Zeilen herauszulesen waren. Der große Umbruch auf allen Gebieten hat auch die AZ-DWV ergriffen, trotz mancher Einsprüche, die zwar berechtigt, aber gegenstandslos blieben. Die Einführung des Papageiengesetzes. die behördliche Zwangsmeldung, die Beringung, das Nachweisbuch usw. sind alles Hilfestellungen geworden, die dem Auslöschen der AZ jener Zeit Pate standen. Daß aber viele AZ-Freunde nur schweren Herzens zustimmten, ist ebenso überliefert und stand nur ein Trost dafür, daß die AZ weiterhin in der Fahrspur des „Reichsverbandes der Deutschen Vogelliebhaber“ blieb und die Richtung der angestammten Vogelliebhaberei beibehielt. Dies war umso notwendiger, als die AZ und der DWV mit dem 31. März 1935 aufgehört hatten zu bestehen und eine fünfzehnjährige überaus fruchtbare Pionierarbeit in der Erforschung der Wellensittich-Farbvererbung ihr Ende fand.

15.03.1937 (das endgültige Aus)
Nach äußerst langwierigen Verhandlungen ist es gelungen, alle Schwierigkeiten zu beseitigen, so daß auf Veranlassung des Reichsforstmisters am 15. März 1937 der neue Verband gegründet wurde. Der Verband erhielt die Bezeichnung: „Reichsverband deutscher Vogelpfleger und -züchter“.
Die drei großen Verbände, nämlich: „Der Reichsverbandes der Deutschen Vogelliebhaber e.V., Sitz Leipzig“, der „Bund für Vogelliebhaberei und Vogelschutz, Sitz Berlin“ und der Reichsverband der Exotenliebhaber, Sitz Hannover“ haben sich inzwischen aufgelöst, je einen Liquidator bestellt und ihre Mitglieder geschlossen in den Einheidsverband übergeführt.

a 1 Reichsverband der deutschen Vogelliebhaber 1934 – 36+M (PDF-Dokument)

a 2 Reichsverband Dt. Vogelpfleger u -züchte Satzung 1937 + markierungen (PDF-Dokument)

a 3 Reichsverband Dt. Vogelpfleger u -züchter 04-1937 + M (PDF-Dokument)

                                         AZ nach 1948

Nach dem 2 Weltkrieg: Neustart dieser Liebhabergemeinschaft

Nach dem 2. Weltkrieg versuchten diese alten Vogelliebhaber – nun auf vier Besatzungszonen Deutschlands verteilt – diese Gemeinschaft zu erneuern und weiter zu führen.
Die Zeiten zur Gründung der 1. AZ 1920 und zur Wiedergründung 1947/48 waren vergleichbar: Nachkriegsjahre mit großer wirtschaftlicher Not; 1920 mit der galoppierenden Inflation, 1948 mit der Vierteilung Deutschlands in Besatzungszonen und vielen rechtlichen, wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Beschränkungen: z.B. Passierscheine für Reisen in andere Besatzungszonen, diverse politische Überprüfungen und Behinderungen z.B. des Zahlungsverkehrs und vieles mehr. Die Wiedergründung als Verein konnte zunächst nur in der amerikanischen Zone erfolgen und sollte kurzfristig nur in Bayern möglich sein, konnte dann doch deutschlandweit erfolgen. Die Akteure der Vorkriegs-AZ (Adolf Voigt und Albert Krabbe) konnten sich jetzt bei der Neugründung nicht aktiv beteiligen und nur Grußworte schriftlich übermitteln. Die Politik erforderte getrennte Einzahlung der Mitgliedsbeiträge in Ost- und Westdeutschland und selbst nach einem Jahr konnten die Beiträge der Mitglieder aus der sowjetisch besetzen Zone nicht genutzt werden. 78 von 292 Gründungsmitglieder und 3 der 5 Obleute der neuen AZ waren Mitglieder aus der sowjetisch besetzten Zone. Die Kontakte waren brieflich. Die Grußworte für das erste Jahrbuch 1948 von Albert Krabbe (Geschäftsführer und zuletzt auch Präsident der 1. AZ) und Adolf Voigt (stellvertretender Geschäftsführer der 1. AZ), prägende Gestalten der Vorkriegs-AZ, zeigten das starke Gefühl der großen, freundschaftlichen Liebhabergemeinschaft und den Wunsch nach Ende der Beschränkungen. Adolf Voigt war Gründungsmitglied Nr.1 und Albert Krabbe Nr. 2 und beide wurden Ehrenmitglieder der Nachkriegs-AZ. Beide wurden später auch Ehrenmitglieder der SZG in der DDR, möglicherweise ein Anknüpfen an ihre Vorkriegsaktivitäten im Umkreis der Vogelliebhaberei, beide waren ja sehr aktiv in ihrem mitteldeutschen Umfeld.

Der Gründungspräsident Leopold Keidel hat in seiner AZ-Jubiläumsfestschrift „10 Jahre AZ 1948 – 1958“ diese vielen Schwierigkeiten der Gründungszeit sehr ausführlich beschrieben. Diese Festschrift ist deshalb besonders lesenswert und in dieser Chronologie vorangestellt.

Keidel 10 Jahre AZ-Jubiläumsfestschrift 1948 – 1958 (PDF-Dokument)

Zum Geleit Keidel 1948 (PDF-Dokument)

Keidel 1 Jahr AZ 7-1949 (PDF-Dokument)

Die Grußworte des Gründers der alten AZ Albert Krabbe und seines Wegbegleiters Adolf Voigt aus der damaligen „Ostzone“ (die zur Gründung nicht anreisen konnten und sich nur schriftlich beteiligen konnten) , das Grußwort des ersten Schriftleiters „Der Vögel ferner Länder“ Dr. H. Dunker und das Gleitwort Leopold Keidel s im ersten Jahrbuch zur Gründung beschreiben die Gründungsidee dieser neu erstandenen AZ.

Grußwort Krabbe 1948 -Zum Geleit (PDF-Dokument)

Grußwort Adolf Voigt (PDF-Dokument)

Grußwort Dr H. Duncker 1948 (PDF-Dokument)

aus dem Jahrbuch der AZ 1948
Satzung beschlossen am 18. April 1948:
Vorstand Abs. 5.:
Der 1. Vorsitzende (L. Keidel), in dessen Behinderung der Geschäftsführer (K. Volpert) vertreten die AZ.
Vorstand: Vorsitzender, stellvertr. Vorsitzender, Geschäftsführer, Protokollführer, Kassierer und stellvertr. Kassierer.
Vertrauensleute und Obmänner amtieren im Rahmen ihres bestimmten Aufgabengebietes
Obleute:
1. für: Prachtfinken: A.G. von Zitzewitz, Wilhelmshorst über Michendorf
2. für: Wellensittiche: Albrecht Thiebes, Wetzlar
3. für: Großsittiche: Karl Dehne, Königswusterhausen
4. für: Farbkanarien: Karl Hotter, Euerfeld 42 über Kitzingen/Ufr.
5. für: Fasanen und Ziergeflügel: Emil Schönfuß, Chemnitz/Sachsen

1949/50/51/52
1. Vorsitzende (L. Keidel), Geschäftsführer (K. Volpert)
Obleute ab 1949 getrennt nach Ost und West:
1. für: Prachtfinken-Ostzone: A.G. von Zitzewitz, Berlin-Wannsee
für: Prachtfinken-Westzone: Eduard Pistor, Oberaula
2. für: Wellensittiche: Albrecht Thiebes, Wetzlar
3. für: Großsittiche-Ostzone: Karl Dehne, Königswusterhausen
für: Großsittiche-Westzone: A. Mertens, Mainz
4. für: Farbkanarien: Karl Hotter, Euerfeld 42 über Kitzingen/Ufr.
5. für: Ziergeflügel: Franz Kraus, München

1952
DWV (in der AZ) neu gegründet
DWV: Vors. A. Thiebes
Verein der Liebhaber einheimischer Vögel (in der AZ.): J. Ledroit, Mainz

1952-57
1. Vorsitzender (L. Keidel), 2. Vorsitzender (K. Volpert), Verwaltung und Kassenführung (R. Engel)
DWV: 1. Vorsitzender: Albrecht Thiebes
Geschäftsführer: Herbert Burkert

1956

wurde die Arbeitsgemeinschaft der Prachtfinkenzüchter
(AZ-APZ später AZ-AEZ) gegründet.
1. Obmann Dr. NICOLAI

1958
Präsident (L. Keidel), Verwaltung und Kassenführung (R. Engel)
Ogru-Obmann: Alfons Semrau, Krefeld
DWV: Obmann: G. A. Radtke, Wilhelmshaven
AZ-AEZ: Obmann Dr. NICOLAI
Der ab 1948 amtierende AZ-DWV-Obmann Albrecht THIEBES trat im Streit um mehr Eigenständigkeit des DWV zurück, sein Nachfolger wurde G. A. RADTKE. Die Abspaltung bzw. Verselbständigung des AZ-DWV wurde damit vermieden

1959
AGZ gegründet:
1. Obmann K.-H. SPITZER
AZ-AFZ (Arbeitsgemeinschaft für Farbkanarien) gegründet:
1. Obmann Heinz PUTZKE.
Weiteren organisatorischer Aufbau der AZ: erstmals ein 2. Vorsitzender im Vorstand
Consul-Cremer-Preis von Leopold KEIDEL gestiftet

1960/61
Präsident (L. Keidel), stellv. Vors. (Heribert Lill), Verwaltung und Kassenführung (R. Engel)
Ogru-Obmann: Alfons Semrau, Krefeld
DWV: Obmann: G. A. Radtke, Wilhelmshaven
AZ-AEZ: Obmann W. Kujawa
AGZ: Obmann K.-H. SPITZER
AZ-AFZ: Obmann H. Putzke

1961/62
DWV: Obmann: G. A. Radtke, Wilhelmshaven
AZ-AEZ: Obmann W. Kujawa
AGZ: Obmann K.-H. SPITZER
AZ-AFZ: Obmann H. Kalthoff

1962
Erste Satzungsänderung am 26.04 1962 auf der 14. Hauptversammlung in Gelsenkirchen Buer, Eintrag ins Vereinregister Band 55 beim Amtsgericht München am 26.10.1962 (aus Jahresbericht Keidel 1962/63)
Vorstand § 8 neu formuliert und im Jahrbuch 1963 veröffentlicht
Geschäftsführender Vorstand: 1. Vorsitzender, stellvertr. Vorsitzender und Kassenwart
Gesamtvorstand: 1. Vorsitzender, stellvertr. Vorsitzender, Kassenwart und Obleute der Arbeitsgemeinschaften

Wenn dem 1. Vorsitzenden der Ehrentitel „Präsident“ zuerkannt ist, bleibt er nach Ausscheiden als Ehrenpräsident Mitglied im Gesamtvorstand

§14: Befugnisse der Jahreshauptversammlung

1963
DWV: Obmann: G. A. Radtke, Wilhelmshaven
AZ-AEZ: Obmann K. Welschke
AGZ: Obmann K.-H. SPITZER
AZ-AFZ: Obmann H. Neven DuMont

1964/65
1. Vorsitzender, stellvertr. Vorsitzender, Kassenwart und Obleute der Arbeitsgemeinschaften
DWV: Obmann: Wilh. Schinke
AZ-AEZ: Obmann K. Welschke
AGZ: Obmann K.-H. SPITZER
AZ-AFZ: Obmann Lieselotte Müller

1964
Beschluß: Hauptversammlung nur noch alle 2 Jahre

1966
Günter WITTENBROCK: AZ-DWV-Geschäftsführer und Preisrichterobmann

Ehrenrat in Zukunft eine in sich selbständige Berufungsinstanz, allen AZ-Mitgliedern zugänglich

1968

Am 21.08. 68 wurden in München Ergänzungen der Satzung (Landesgruppen) durchgesprochen und genehmigt. Das Registergericht verlangt aber eine nochmalige globale (JHV) Abstimmung.

1970
Mit der Vorstandssitzung/Beschluß von 10.01.1970 anlässlich der 17.Bundesschau in Groß-Gerau wurde die Ergänzung des § 24 Landesgruppen neu aufgenommen und auf der Hauptversammlung am 26.04 1970 diese Änderungen und Ergänzung der Satzung beschlossen und laut Eintragung des Registergericht am 22.02,1971 auch gültig.
Landesgruppensprecher (§ 8 Abs. 3)
Landesgruppen § 24
AZ-Ehrenrat § 25

Satzung ermöglicht die Bildung von AZ-Landesgruppen
Koordination der Orts- und Landesgruppen: Theo VINS

neu DWV-Gremium: AZ-DWV Obmann, seinem Stellvertreter und den Gremiumsdelegierten der neuen Landesgruppen

1971
AZ-Vorstandschaft 1971:
Geschäftsführende AZ-Leitung + Arbeitsgemeinschaften: Obleute + Landesgruppensprecher

1972
Der Posten des Sachbearbeiters (Theo Vins) für Orts- und Landesgruppen als Vorstandsposten aufgewertet

1973

Einrichtung einer hauptamtlich besetzten Geschäftsstelle.
1.Geschäftsführer: Günter WITTENBROCK, Osterholz-Scharmbeck
Geänderte Satzung 11.11.1973 eingetragen am 9.1.1975
§ 8 Abs. 3: 1.+2. Vorsitzende (geschäftsführend)
§ 8 Abs. 1: 1.+2. Vorsitzende + Obleute
§ 8 Abs. 5: AZ-Gesamtvorstand §8 Abs 1+ stellvertr. Obleute + Landesgruppensprecher + Mitglieder des wissenschaftl. Beirats

1974
Leopold KEIDEL tritt nicht mehr zur Wiederwahl an und wird zum Ehrenpräsidenten ernannt,
Neuer Vorstand § 8 abs. 3: 1. Vorsitzender: Joachim Schwarzberg
2. Vorsitzender: Theo Pagel Sen.

1976

AZ.-Vorstand 1976
§ 8 Abs. 3: 1.+2. Vorsitzende Schwarzberg + Theo Pagel Sen.
§ 8 Abs. 1: 1.+2. Vorsitzende + Obleute (AEZ: Theo Pagel sen., DWV+ O.-Gruppen: Theo Vins, AGZ: F.E. Kaeding, AFZ: H. Tettenborn, Preisrichterobm.: F.E. Kaeding)
§ 8 Abs. 5: AZ-Gesamtvorstand §8 Abs 1 + stellvertr. Obleute + Landesgruppensprecher + Mitglieder des wissenschaftl. Beirats

AZ.-Vorstand 1980 – 1982
Geänderte Satzung 20.4.80
§ 8 Abs. 3: 1.+2. Vorsitzende Schwarzberg + Theo Pagel Sen.
§ 8 Abs. 1: 1.+2. Vorsitzende + Obleute
§ 8 Abs. 5: AZ-Gesamtvorstand §8 Abs 1 + stellvertr. Obleute + Landesgruppensprecher + Mitglieder des wissenschaftl. Beirats

1983
verstirbt AZ-Präsident Joachim SCHWARZBERG
außer-ordentliche Hautversammlung:
1. Vorsitzender: Karl-Heinz SPITZER
2. Vorsitzender: Theo PAGEL sen.
Obmann für Orts-und Landesgruppen: Theo VINS

1984

AEV gegründet als Arbeitsgemeinschaft für Europäische Vögel  1.Obmann: Helmut UEBELE.

Satzungsänderung am 06.05.1984 in Dinslaken: AZ wird künftig in „Vereinigung für Artenschutz, Vogelhaltung und Vogelzucht (AZ) e.V.“ umbenannt, ab 1985 öffentlich.

1985
1. AZ-Wellensittich-Europa-Championat in Karlsruhe

1987
Obmann für Orts-und Landesgruppe: Rotraut MARTENS

1988
AZ-Geschäftsstelle von Osterholz-Scharmbeck nach Backnang verlegt
– neuer Generalsekretär wurde Helmut UEBELE
Die einzelnen Arbeitsgemeinschaften können einen langjährigen Obmann als Ehrenobmann auf Lebenszeit ernennen
Obmann für Orts- und Landesgruppen: Theo VINS

1990
Zusammensetzung des Vorstandes geändert:
Dem 1. Vorsitzenden (Präsident) werden zwei stellvertretende Vorsitzenden (Vizepräsidenten) zur Seite gestellt. Diese drei Personen bilden den
Geschäftsführenden Vorstand;
Präsident: Karl-Heinz SPITZER
Vizepräsident: Theo PAGEL jun.
Vizepräsident: Theo VINS

1992
40. AZ-Bundesschau – erstmals in Eigenregie der AZ – in Kassel.
Kassel wird als fester Austragungsort der Bundesschau festgelegt
Da in den vorausgegangenen Bundesschauen mehrfach die Defizite laut Satzung durch die Veranstalter zu tragen und durchführende Vereine fast nicht mehr breit waren und die von Richard Lehmann 1988 in Kassel organisierte Bundesschau erfolgreich war, beschlossen ein Team ( Vins / Lehmann / Vogelsänger und Ritzmann ) nach einem neuen Konzept die Bundesschau zunächst in privater Eigenregie durchzuführen.
Frau Rotraut MARTENS als Obmann für Orts- und Landesgruppen bestätigt

1996
Auf der Bundesschau 1996 wird erstmals eine Vogelbörse in Eigenregie der AZ nach eigens hierfür aufgestellten Richtlinien ausgerichtet.

1998
Der AZ-Präsident Karl-Heinz SPITZER gibt sein Amt auf.
Neuer Vorstand:
Präsident: Theo PAGEL jun.
Vizepräsident: Theo VINS
Vizepräsident: Fred WERNER
Frau Rotraut MARTENS: Obmann für Orts- und Landesgruppen

2000
Neu: AZ-Naturschutzpreis und AZ-Nachwuchspreis
neuer Obmann für Orts- und Landesgruppen: W.F. SCHMITT

2002
Ab Juli 2002 ist unter dem Namen www.azvogelzucht.de die neu gestaltete
AZ-Homepage im Internet zu finden

2004
die AZ-Homepage um das „AZ-Vogellexikon“ erweitert
Das AZ-Handbuch  erstmals als CD-ROM ausgegeben.
Wurde das AZ-Archiv ins Leben gerufen – „Archivar“: Richard LEHMANN

Anlässlich der AZ-Bundesschau wurde Herrn Prof. Dr. Tim BIRKHEAD (Universität Sheffield) für sein Werk „The Red Canary“der Consul-Cremer-Preis verliehen. Das Buch „The Red Canary“ von Prof. Dr. Tim BIRKHEAD beschreibt und würdigt die aussergewöhnliche Lebensleistung von Dr. Duncker als ersten Forscher der Vogelgenetik.

2006
Der bisherige AZ-Präsident Theo PAGEL gibt sein Amt auf.

Neuer Vorstand:
Präsident: Theo VINS
Vizepräsident: Eduard LANG
Vizepräsident: Wolfgang OHDE

2007
dauerhaftes Importverbot für alle naturentnommenen „Wildvögel“

Zum 1. Februar wird der ehemalige AZ-Präsident Theo PAGEL zum Zoodirektor in Köln ernannt.

2010 + 2012

Präsident: Theo VINS
Vizepräsident: Wolfgang OHDE
Vizepräsident: Walter-Friedrich SCHMITT

2012
verstirbt: Theo VINS
Kom. Präsident: Wolfgang OHDE
Obmann für Orts-und Landesgruppen: Axel ALT
Stellvertreter: Uwe ARNHOLD

Vom Bundesrat wird die Psittacose-Verordnung aufgehoben

2014

Präsident: Karl-Friedrich Scharrelmann
Vizepräsident: Walter-Friedrich Schmitt
Vizepräsident: Bernhard Schuster

2016

Walter-Friedrich Schmitt kandidiert nicht mehr als AZ-Vizepräsident.
neuer Vorstand (2016-2020):
Präsident: Karl-Friedrich Scharrelmann
Vizepräsident: Bernhard Schuster
Vizepräsident: Jörg Ehlenbröker

2018

AZ-Geschäftsstelle von Backnang nach 08060 Zwickau verlegt
– neuer Generalsekretär wurde Michael Schädlich

Im April KEINE SITZUNG !!!

Wie ihr sicher den aktuellen Nachrichten entnommen habt, bestehen bis zumindest 19. April wegen des Corona-Virus weiterhin Ausgangsbeschränkungen. Da wir regulär unsere Vereinssitzung am 3. Freitag hätten, fällt diese noch in diesen Zeitraum. Ob im Mai dann eine Sitzung stattfinden kann, bleibt weiterhin abzuwarten. Bitte auch selbst die Lage weiter beobachten.

Der für die Sitzung im April angekündigte bebilderte Bericht von Herrn Alexander Haake (cand. med. vet.) zum Thema „Vogelwelt Kanadas“ wird im Oktober nachgeholt.
Wir hoffen weiterhin, dass der Bericht von Gerd Bleicher über seine Beobachtungen von wilden Wellensittichen in Australien / „Wilde Wellensittiche im australischen Outback“ auf der Sitzung im Mai erfolgen kann.

Im März KEINE SITZUNG !!!

Unsere Vereinssitzung findet diesmal aufgrund der aktuellen Lage (Corona-Virus) nicht statt. Der Vorstand hat sich hierfür entschlossen, zumal wir auch nicht wissen, ob unser Lokal überhaupt öffnen darf. Wir hoffen auf Euer Verständnis. Für den April müssen wir abwarten, wie sich das weiter entwickelt. Bitte auch selbst die Lage weiter beobachten

Sendungen im März 2020 – Filme und Dokus aus der Natur- und Vogelwelt

Ein Jahr unter Kranichen
Begegnungen mit den Vögeln des Glücks in Mecklenburg-Vorpommern
Do. 05.03.2020 17:00 Uhr
Sender: 3sat

Das Vogelparadies in der Weser – Die Strohauser Plate
Fr. 06.03.2020 02:50 Uhr
Kaum jemand kennt die Strohauser Plate, eine kleine Flussinsel in der niedersächsischen Unterweser. Und doch ist sie ein wertvolles Kleinod
Sender: 3sat

Mellum – Ein Sommer auf der Vogelinsel
Fr. 06.03.2020 04:30 Uhr
Monatelang allein auf einer einsamen Insel leben: Was für viele Menschen ein Traum ist, wird jedes Jahr für einige Freiwillige der Naturschutzorganisation Mellumrat wahr.
Sender: 3sat

Harpyien, die größten Greifvögel des Regenwaldes
Sa. 07.03.2020 09:45 Uhr
Sender: arte

Josef Reichholf – der Vogelflüsterer
Sa. 07.03.2020 13:30 Uhr
Sender: BR Fernsehen

Alle Vögel sind schon da: Die verrückte Vogelwelt im Westen
Sa. 07.03.2020 11:00 Uhr
Sender: WDR

Unsere Vögel: Wie wir sie schützen können
Do. 12.03.2020 06:10 Uhr
Sender: arte

Expedition ins Schilf – Nationalpark Neusiedler See
So. 15.03.2020 14:30 Uhr
Mo. 16.03.2020 03:40 Uhr
Mo. 16.03.2020 10:25 Uhr
Sender: BR Fernsehen

Amerikas Naturwunder Everglades
So. 15.3.2020 17.15 Uhr
Mo. 16.03.2020 10:30 Uhr
Die Everglades, die größte subtropische Wildnis der USA, bieten einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten …
Sender: SWR Fernsehen

Rabenvögel – Gaukler der Lüfte
Di. 17.03.2020 10:30 Uhr
Kaum eine andere Vogelgruppe beschäftigt die Menschen so sehr wie die Rabenvögel – intensiv und widersprüchlich, seit der Germanenzeit bis heute …
Sende: hr-Fernsehen

Seeadler – Der Vogel Phönix
So. 22.03.2020 21:00 Uhr
Mo. 23.03.2020. 06.45 Uhr
Mo. 23.03.2020. 19:15 Uhr
Do. 26.03.2020 03:00 Uhr
Sender: Phoenix

Kollisionsgefahr – Wie man Vögel vor Technik schützt

Do. 26.03.2020 16:50 Uhr
Sender: arte

Sendungen im Februar/März 2020 – Filme und Dokus aus der Natur- und Vogelwelt

Waldrapp – Ein Vogel im Aufwind

Di. 04.02.2020 14:00 Uhr
Der Waldrapp ist vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben, heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr.
Sender: 3sat

Wiederholungen:
Mo. 10.02.2020 10:35 Uhr

Der Waldrapp – Punkvogel aus den Alpen
Bis ins 17. Jahrhundert war der Waldrapp in Europa verbreitet, doch weil das Fleisch als Delikatesse galt, wurde er gejagt und letztlich ausgerottet.
Sender: arte

Laufvögel auf der Überholspur

Do. 13.02.2020 14:50 Uhr
Fr. 14.02.2020 03:10 Uhr

Auf den isoliert gelegenen Inseln Neuseelands haben die am Boden lebenden Vögel an Zahl und Vielfalt fast alle anderen Tiere überholt. Lange Zeit herrschten dort viele Arten kleiner Kiwis und imposanter Moas, darunter auch der Riesen-Moa, der größte Laufvogel, der jemals lebte, die hühnerartige Takahe oder auch der Kakapo – ein flugunfähiger Papagei…..

Sender: 3sat

Harpyien, die größten Greifvögel des Regenwaldes

Mo. 24.02.2020 09:35 h
Sa. 29.02.2020 07:50
Bei den Ureinwohnern Südamerikas genossen die Harpyien einen besonderen Ruf, wurden gleichermaßen verehrt wir gefürchtet. Kein Wunder, sind sie doch die größten Greifvögel des Regenwaldes und erlegen selbst große Affen und Faultiere. Mit ihrem mächtigen Klauen, die etwa die Kraft einer Bärentatze haben, gehören sie zu den stärksten Vögeln der Welt. Heute steht es schlecht um die Harpyie. Die zunehmende Rodung des Regenwaldes und ein langsamer Fortpflanzungszyklus verdrängen die Vögel aus ihren angestammten Revieren. Forscher und Naturschützer möchten gern helfen, wissen aber kaum etwas über den scheuen und seltenen Vogel. Beobachtungskameras sollen helfen, Informationen über die Harpyien zu sammeln. Dafür müssen jedoch erst einmal passende Nester gefunden werden. Um damit voranzukommen, will ein Forscherteam aus Wissenschaftlern, Architekten und Umweltschützern im Süden Perus, in der Region Madre de Dios, ein künstliches Nest bauen, das mit weiteren Beobachtungskameras ausgestattet wird. Kein leichtes Unterfangen, denn Harpyien sind sehr wählerisch bei der Auswahl ihres Nistplatzes. Nicht nur, dass das Nest mindestens sieben Kilometer vom nächsten Nachbarn entfernt sein muss, sondern sie brüten ausschließlich in den Kronen der riesigen Brasilianischen Kastanie, auch Paranussbaum genannt, oder der Shihuahuaco-Bäume. Nur von diesen Giganten, die bis zu 40 Meter hoch und weit über das Blätterdach des Waldes hinaus reichen, haben sie einen guten Überblick. Die Arbeit des Teams muss also in schwindelerregender Höhe stattfinden – ohne Garantie auf Erfolg.
(arte)

Sender: arte

Falklandinseln – Pinguine auf dem Vormarsch
Sa, 29.02.2020 08:40 h
Mi, 04.03.2020 07:15 h

Die Falklandinseln – ein Archipel im Atlantik, unweit des südamerikanischen Festlands. 1982 kämpften hier Argentinien und Großbritannien in einem blutigen Krieg um die Vorherrschaft. Insgesamt mussten auf beiden Seiten fast 1.000 Menschen ihr Leben lassen, bevor die argentinischen Truppen kapitulierten. Heute sind die rund 700 Inseln des britischen Überseeterritoriums wieder ein Naturparadies: Hunderttausende Pinguine bevölkern die Küste, die knapp 3.000 Menschen hier leben den „british way of life“ und versuchen, mit der wirtschaftlichen und territorialen Isolation zurecht zu kommen – 12.600 Kilometer von London entfernt. Die Reportage hat die raue Schönheit der Falklandinseln mit der Kamera eingefangen und ist eingetaucht – in das Leben der Pinguinkolonien am Ende der Welt.
(GEO Television)
Sender: arte

Die Ostsee, Sehnsuchtsort der Kraniche
Fr. 06.03.2020 07:15 h
Sender: arte
Es ist eine geografische Besonderheit auf dem Darß, die diesen Küstenabschnitt für Kraniche attraktiv macht: Der Bodden. Dieses durch Landzungen und Inseln entstandene Lagunengewässer ist ein wahres Vogelparadies. Die großen Schreitvögel bewohnen normalerweise Sumpf- und Moorlandschaften im gesamten nördlichen und östlichen Europa sowie im Norden Asiens. Doch jedes Jahr im Herbst finden sich unzählige dieser Vögel hier an der Ostseeküste ein und sorgen für ein Spektakel, das Vogelliebhaber und Wissenschaftler gleichermaßen begeistert: die Kranichrast. Zehntausende Kraniche aus Deutschland, vor allem aber aus Skandinavien und dem Baltikum machen zwischen September und November Rast entlang der Boddenkette – engmaschig überwacht von Ornithologen und fasziniert beobachtet von zahlreichen Vogelbegeisterten. Wie bedroht der Kranich durch Landwirtschaft, Klimawandel und natürliche Feinde ist, soll die aktuelle Zählung zeigen.
Einzigartig sind jedoch nicht nur der Vogelzug hier oben im Norden oder die kilometerlangen, breiten Sandstrände. Auch altes Handwerk lebt hier weiter – wie die farbenfrohen Darßer Türen, handgefertigt und mit den typischen Motiven verziert – auch der Kranich findet sich darauf wieder. In der Werkstatt der Brüder Rohloff in Prerow werden neue Türen gebaut und alte saniert. Sie stammen oft aus dem 19. Jahrhundert, alte Kapitänstüren, durch deren Opulenz und Größe der Wohlstand der Bewohner zum Ausdruck kam. Die Charakteristik und das Flair der Ostseeküste zu erhalten – mit ihren Menschen, den Tieren, der Landschaft und Architektur – das ist der große Wunsch der Einheimischen.
Regie: Maja Dielhenn
arte

Einladung zur Vereinssitzung am Freitag, den 21. Februar 2020

Am Freitag, den 21. Februar 2020, findet um 19:00 Uhr unser Vereinsabend im „Schwarzen Kater“ (Kaiser-Friedrichstr. 29, 10585 Berlin, Charlottenburg, U-Bahnstation Bismarckstraße der Linien U2, U7, Bus 109) statt. Wir hoffen, wieder recht viele Mitglieder und Gäste in unserem Vereinslokal begrüßen zu können.

Auf diser Sitzung gibt Thomas Rempert (Tierpfleger im Zoo Berlin) einen Vortrag zum Thema „Neuweltzeisige“.

In der Wahl auf unserer Hauptversammlung wurden Angelika Wedel zur 1. Vorsitzenden und Marina Andree zur 2. Vorsitzenden in geheimer Wahl gewählt. Dazu nochmal herzlichen Glückwusch und gutes Gelingen.

Ankündigung schon mal vorweg:

Auf der Sitzung im März berichtet Gerd Bleicher über seine Beobachtungen von wilden Wellensittichen in Australien: „Wilde Wellensittiche im australischen Outback“.

Vogelbörsen in Berlin/Brandenburg 2020

Vogelbörsen in Berlin/Brandenburg  2020Ziergeflügel und Exoten e.V. Eisenhüttenstadt
15890 Eisenhüttenstadt,

Börse ab 09:00Uhr, Insel 3, Bürogebäude

15.02.2020 09:00Uhr
21.03.
18.04.
16.05.
19.09.
21.11.

17. und 18.10.2020 Vogelausstellung und Kleintierschau *) Neuzelle, Turnhalle der Grundschule
Öffnungszeiten: Samstag 10:00 bis 18:00, Sonntag 10:00 bis 15:00
Eintritt: Erwachsene 3,00€, Kinder 1,00€

Großräschener Vogelliebhaberclub e.V, 01983 Großräschen
Niederlausitzer Vogelbörse, , ab 07:00 Uhr
Gaststätte „Gropp“, Saalhausener Dorfstraße 9

11.01. 2020
01.02.
07.03.
04.04.
02.05.
06.06.

Vogel- und Kleintierbörse Fürstenwalde/Spree
Ehrenfried-Jopp-Straße 17, 15517 Fürstenwalde/Spree, Deutschland
immer Sonntag von 9.00 – 12.00 Uhr, Info: 033672-5282 oder 0173-4600974

09.02.
11.03.
08.04.
13.05.
10.06.
08.07.
12.08.
09.09.
14.10.
11.11.
09.12.